Es gibt viele gute Gründe über eine Skalierung der eigenen Online-Aktivitäten in andere Länder nachzudenken. Und es gibt mindestens genauso viele Faktoren welche dabei zu berücksichtigen sind.

Am Anfang steht die Frage, welches Land kommt überhaupt in Frage. Dabei gibt es viele individuelle Kriterien, die jeder Händler für sich selbst bewerten muss: Persönliches wie z.B. Sprachbarrieren, Kontakte, Lieferanten, rechtliche Rahmenbedingungen, Zielgruppen etc.

Im Gegensatz dazu  habe ich mal zwei Objektive Kriterien zusammen getragen.

Online Shopping Affinität

Chart 1 betrachtet die Online-Shopping-Affinität der Konsumenten in dem jeweiligen Zielland. Gemessen am gesamten Handelsvolumen wird hier der Anteil des Onlinehandels dargestellt. Händler mit eher kleineren øWarenkorbwerten benötigen entsprechend hohe Sales und damit eine höhere Reichweite in Ihrer Zielgruppe.

Skalierung durch Internationalisierung

Chart 1

Für Händler mit größeren øWarenkorbwerten ist diese Betrachtung weniger relevant, wobei natürlich für alle Händler die Größe des Zielmarktes interessant sein dürfte.

e-Commerce Handelsvolumen

Chart 2 zeigt das komplette absolute Handelsvolumen, und damit die Euros bzw. Pfund die in dem Markt über den Online-Handel laufen. Sicherlich neben den individuellen Faktoren ein entscheidender Faktor.
Wohingegen die Schweden schon eher Online-Shopper sind, ist der gesamte Markt jedoch relativ niedrig.

Skalierung durch Internationalisierung

Chart 2

Fazit

Viele meiner Kunden und Händlerkontakte denken sehr schnell über eine Skalierung in den nahe liegenden Benelux- oder osteuropäische Ländern nach. Unter der Betrachtung der Online Affinität und des gesamten Handelsvolumen sollte eine Betrachtung von UK und Frankreich definitiv auch ganz vorne stehen.


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Über den Autor

e-Commerce Berater & Umsatz Maximierer

Mit dem Fokus auf Wirtschaftlichkeit berät Stefan Ponitz als e-Commerce Consultant seit vielen Jahren Versand- und Onlinehändler in Fragen der Onlinestrategie, der Konzeption von Onlineshops sowie der Optimierung und der Vermarktung von Onlineshops.

Dabei versteht sich Stefan Ponitz als “Hands on-Berater”. Er erklärt nicht nur, sondern setzt mit seinem weitreichenden Netzwerk auch Projekte erfolgreich um. Damit liefert er keine reinen Theorien sondern praxiserprobte und wirtschaftliche Lösungen.

In zahlreichen Projekten konnte er Erfahrung sowohl bei Dienstleistern, als auch bei Händlern sammeln. Dies ermöglicht Stefan heute eine vollständige Betrachtung aller wertschöpfenden Einheiten in Versandhandelsunternehmen.

Stefan Ponitz veröffentlicht regelmäßig Fachartikel in bekannten Fachmagazinen. Darüber hinaus ist er Kommentator und Gastautor in Blogs und Buchveröffentlichungen.

Stefan Ponitz ist Herausgeber des Branchen-Blogs fokus-ecommerce.de.

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