5 Tipps die helfen, die Absprungrate im Blog zu senken

5 Tipps die helfen, die Absprungrate im Blog zu senken

Es kommt nicht oft vor, dass man sich über sinkende Kennzahlen freut. In diesem Fall schon!

Anfang Februar hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte die Absprungrate auf meinen Blog senken. Am 2.Februar lag die Absprungrate bei ca. 72%. Mein Ziel war diese deutlich unter 65% zu bekommen.  Heute, 20.März liegt diese bei ø60%. Ein voller Erfolg für diese Optimierungsmaßnahme.

Analytics - Absprungrate

Aber eins nach dem anderen…

Was ist die Absprungsrate?

Die Absprungsrate oder auch Bouncing Quote (Definition) bezeichnet eine Kennzahl aus der Webanalyse. Sie gibt eine relative Auskunft darüber, wie viele Besucher die Webseite nach Sichtung der ersten Seite wieder verlassen.

Das bedeutet, entweder war der Inhalt der Seite komplett unrelevant für den Besucher (falsche Zielgruppe) oder es gab kein weiterführendes Angebot.

Da ich davon ausgehe, dass ich meine Zielgruppe im Online Marketing ganz gut treffe, habe ich mich für eine OnSite Optimierung entschlossen. Also Maßnahmen im eigenen Blog, die helfen die Absprungrate zu verringern.

Warum eine niedrige Absprungrate nicht nur für den interessierten Leser, sondern auch für das SEO wichtig ist, habe ich übrigens im Artikel 10 Onpage SEO Maßnahmen beschrieben.

 

Die 5 Maßnahmen zur Reduzierung der Absprungrate

1. Call2Action am Ende eines Artikels

Jeder Artikel sollte mit einer Aufforderung Etwas zu tun enden. Ob das weiterführende Informationen sind, der Hinweis auf das Kontaktformular oder die Anmeldung zum Newsletter. Der größte Fehler ist, dem Besucher kein weiteres Angebot zu machen. Damit überlässt man es weitgehendst dem Zufall, was dann passiert. Und nicht selten führt das zum Absprung, also zum Ausstieg aus der Webseite.

2. Weitere Interessante Artikel

Am Ende eines Artikel kann auf weitere Artikel im Blog hingewiesen werden. Im optimalen Fall sind das Artikel aus dem gleichen oder angrenzenden Themengebiet. Wer einen Artikel bis zum Ende gelesen hat, hat ein deutliches Interesse an dem Thema und lässt sich gerne dazu verführen weitere gute Artikel zu lesen.

Absprungrate verringern

3. Kategorien und letzte Artikel in eine Sidebar Navigation

In der Sidebar eines Blogs lassen sich sehr gut weitere Kategorien, Tagclouds mit Stichwörtern oder die Historie von Artikelveröffentlichungen unterbringen. Auch diese bieten dem interessierten Leser weiteren Lesestoff. In WordPress lässt sich dies zudem mit den Standardwidgets sehr einfach implementieren

Absprungrate verringern

4. Interne Verlinkung

Das nicht nur ausgehende Links, sondern auch Querverlinkung im eigenen Blog für die Suchmaschinenoptimierung gut ist hat sich sicher bereits herum gesprochen. Aber auch der Absprungrate tun diese internen Verlinkungen gut. Verweise auf ältere Artikel helfen dabei, dass der Besucher munter im eigenen Blog hin und her springt.

Absprungrate verringern

5. Stehende Navigation

Die sicherlich technisch aufwändigste Maßnahme ist die stehende Navigation. Dabei geht es darum, dass die Hauptnavigation im Blog nicht nach oben weg scrollt, sondern auch beim Scrollen stehen bleibt und somit zu jeder Zeit im sichtbaren Bereich der Nutzer bleibt. Somit ist auch hier ein weiteres Angebot geschaffen, sich weiter auf der Webseite zu bewegen und nicht aus zu steigen.

Absprungrate verringern

Fazit

Wer alle 5 Maßnahmen umsetzt darf sich über eine sinkende Absprungrate sowie über mehr Seitenbesuche pro Besucher freuen. Was letzendlich auch auf eine stärkere Wahrnehmung bei Ihren Besuchern einzahlt.

Hat Ihnen der Artikel gefallen, dann helfen Sie und teilen ihn! Vielen Dank!

 

Über den Autor

e-Commerce Berater & Umsatz Maximierer

Mit dem Fokus auf Wirtschaftlichkeit berät  Stefan Ponitz als e-Commerce Consultant seit vielen Jahren Versand- und Onlinehändler in Fragen der Onlinestrategie, der Konzeption von Onlineshops sowie der Optimierung und der Vermarktung von Onlineshops.

Dabei versteht sich Stefan Ponitz als “Hands on-Berater”. Er erklärt nicht nur, sondern setzt mit seinem weitreichenden Netzwerk auch Projekte erfolgreich um. Damit liefert er keine reinen Theorien sondern praxiserprobte und wirtschaftliche Lösungen.

In zahlreichen Projekten konnte er Erfahrung sowohl bei Dienstleistern, als auch bei Händlern sammeln. Dies ermöglicht Stefan heute eine vollständige Betrachtung aller wertschöpfenden Einheiten in Versandhandelsunternehmen.

Stefan Ponitz veröffentlicht regelmäßig Fachartikel in bekannten Fachmagazinen. Darüber hinaus ist er Kommentator und Gastautor in Blogs und Buchveröffentlichungen.

Stefan Ponitz ist Herausgeber des Branchen-Blogs fokus-ecommerce.de.

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